Über Isabel von Bentheim

Keine
So far Isabel von Bentheim has created 27 entries.
10:14 10:14

Geplantes Aus für Godorfer Hafen: „Ökologischer und ökonomischer Fehler“

Angesichts des bevorstehenden Aus für die Erweiterungspläne des Godorfer Hafens äußerte Wolfgang Reß, Geschäftsführer der ARBEITGEBER KÖLN, scharfe Kritik: „Gute Argumente scheinen in Zeiten politischer Aufgeregtheit nicht mehr zu gelten. Ich halte die Abkehr von den Ausbauplänen für einen ökologischen und ökonomischen Fehler.“  Schließlich gelte es gerade im Sinne der Umwelt, möglichst viele Güterverkehre von der Straße auf umweltfreundlichere Transportwege wie die Wasserstraße zu verlagern. Es passe nicht zusammen, einerseits den Klimanotstand auszurufen und ein Lkw-Durchfahrtverbot in der Innenstadt einzurichten, aber andrerseits auf die Chance zu verzichten, mehrere 10.000 Lkw-Fahrten im Jahr aus der Stadt zu halten. Die Umschlagknoten der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) im Kölner Süden wie im Norden der Stadt müssten gestärkt werden, so Reß. Dort seien viele große Industrien angesiedelt. Ein Verteilzentrum im Kölner Süden, das viele Lkw-Fahrten durch die Stadt überflüssig mache, sei aber nicht nur in ökologischer Hinsicht sinnvoll: „Diverse Gutachten kommen zu dem Schluss, dass der Ausbau des Godorfer Hafens aus volks- und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll ist.“ Ideologische Scheuklappen seien ein schlechter Ratgeber bei politischen Entscheidungen von großer Tragweite.

Soweit immer wieder suggeriert werde, die Mehrheit der Kölner Bürger wolle eine Entscheidung gegen den Hafenausbau, sei auch dies schlichtweg falsch. „Ich erinnere an eine eigens hierzu angesetzte Bürgerbefragung in Köln im Jahr 2011. Damals verfehlten die Ausbaugegner das erforderliche Quorum von 10 Prozent der Teilnahmeberechtigten. Dieses unbequeme Ergebnis wird in der aktuellen politischen Debatte immer wieder gerne vergessen. Wir sind für Klima- und Umweltschutz, aber es muss ein schlüssiges Konzept dahinterstehen. Ein solches Konzept lässt die Stadt Köln derzeit vermissen“, schloss Reß.

12:48 12:48

OVG-Urteil zur Luftreinhaltung
ARBEITGEBER KÖLN warnt: „Streckenbezogene Fahrverbote sind von zweifelhaftem Nutzen“

„Ich begrüße, dass ein flächendeckendes Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge erst einmal abgewendet wurde“, kommentierte Wolfgang Reß, Geschäftsführer der ARBEITGEBER KÖLN das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes in Münster vom gestrigen Donnerstag. Gleichzeitig warnte er: „Der Nutzen von streckenbezogenen Fahrverboten für die Umwelt ist äußerst zweifelhaft, kann man doch davon ausgehen, dass sich der Verkehr dann auf andere Strecken verlagert.“ Er appellierte daher in Richtung Bezirksregierung Köln, bei der Prüfung, welche konkreten Straßenabschnitte dafür gesperrt und welche Fahrzeuge von den Fahrverboten ausgenommen werden, sehr sorgfältig vorzugehen. „Es kann nicht sein, dass wir die Luftqualität an einer Stelle verbessern, um sie an anderer Stelle zu verschlechtern.“ Es müsse zudem sichergestellt werden, dass insbesondere Wirtschaftsverkehre durch die Verbote nicht zum Erliegen kämen.Er rate zudem dringend von der derzeit von der Kölner Stadtspitze diskutierten Überlegung ab, den Verkehr auf der Mülheimer Brücke dauerhaft einspurig zu lassen. Die Kölner Brücken seien ohnehin ein Nadelöhr. „Wir können nicht nur mit Einschränkungen und Verboten arbeiten, um die Straßen zu entlasten. Wir müssen den Bürgern ein vernünftiges Angebot machen, um ihr Mobilitätsverhalten zu verändern“, betonte Reß. Er wiederholte daher seine Forderung, alles daran zu setzen, den ÖPNV weiter auszubauen. Aktuell platze der Kölner Nahverkehr aus allen Nähten. Zudem seien noch längst nicht alle Stadtgebiete gut ans Streckennetz angeschlossen. Hier sehe er erheblichen Verbesserungsbedarf. Weiter warb Reß für ein intelligentes Verkehrsmanagement, das zur Verflüssigung des Verkehrs beitrage. Hierzu gehöre auch eine intelligente Ampelschaltung. „Wir müssen weg von der ‚roten Welle‘. Wenn der Verkehr fließen kann, sinkt auch die Belastung an den neuralgischen Punkten“, erklärte Reß. „Bevor wir weitere Verbotsschilder aufstellen, sollten wir grundsätzlich unsere Verkehrsleitung in Köln auf den Prüfstand stellen“, schloss er.

8:00 8:00

kölnmetall unterstützt MINT-Projekt der Kaiserin-Augusta-Schule

Eine Hymne für Europa schreiben. Nicht mit Noten, sondern mit einer Programmiersprache. So lautete der Auftrag des ‚Coding Cup 2019‘, ausgeschrieben von der Bildungsinitiative ‚Code your Life‘. 50 Schulen aus ganz Deutschland lösten daraufhin die Aufgabe, eine neue Hymne für Europa zu coden und setzten dafür den Microcomputer Raspberry Pi ein. Darunter auch die Kaiserin-Augusta-Schule (KAS) in Köln. Die 19 Schülerinnen und Schüler der KAS wurden von einer Jury und dem Publikum ins Finale gevotet und dürfen nach Hannover zur IdeenExpo, Europas größtem Event für Naturwissenschaften und Technik, reisen. Hier findet die Siegerehrung im Beisein von Digitalministerin Dorothee Bär statt. Ausgewählten Schülerinnen und Schülern winkt zudem die Chance, ihr Projekt bei der ARD-Wissensshow mit Ranga Yogeshwar vorzustellen. Das hat kölnmetall, Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln e. V., so beeindruckt, dass er bei den Fahrtkosten unter die Arme greift. „Das Projekt weckt Lust auf Technik und fördert das Demokratieverständnis. Wir waren daher direkt Feuer und Flamme, als die KAS auf uns zukam“, erläuterte Saskia Dieke von kölnmetall das Engagement des Verbandes. „Schließlich sind gut ausgebildete MINT-Fachkräfte das größte Kapital unserer Unternehmen. Daher wollen wir – ganz im Sinne der Nachwuchsförderung – junge Menschen früh für Technik und Naturwissenschaften begeistern und freuen uns dabei über jeden Mitstreiter.“

Beim ersten Projekttreffen des Differenzierungskurses Informatik der Jahrgangsstufe 9 der Kaiserin-Augusta-Schule wurden Ideen gesammelt und diskutiert – demokratisch, wie man es in Europa eben macht. Am Ende sagte die Schülerin Noura Chabil: „Jedes der 28 EU-Länder hat seine ganz eigene unverkennbare Note, seinen eigenen Sound. Trotzdem gehören alle 28 zusammen und sind miteinander verbunden. Das wollen wir mit unserem Exponat ausdrücken.“

Damit stand das Programm fest. Das Europa-Sound-Element wurde gemeinsam erarbeitet, die einzelnen Länder-Sounds auf die engagierten Projektteilnehmer verteilt. Die […]

11:30 11:30

Katerfrühstück am Aschermittwoch: Standort auf dem Prüfstand

„Köln wie entfesselt? Wohin entwickelt sich der Wirtschaftsstandort 4.0?“  Unter diesem Motto diskutierten beim 19. Katerfrühstück von ARBEITGEBER KÖLN und NetCologne Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Mit dabei waren unter anderem Landesminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Kölns Stadtdirektor Dr. Stephan Keller.

„Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist ganz entscheidend für eine leistungsfähige Wirtschaft“, betonte Michael Jäger, Vorsitzender der ARBEITGEBER KÖLN e. V., bei seinem Eröffnungsstatement vor rund 200 Gästen über den Dächern Kölns. Doch wer in und um Köln mit Auto oder Bahn unterwegs sei wisse, dass die Verkehrsinfrastruktur am Limit fahre. Ganz eindringlich warnte Jäger vor der derzeit diskutierten Express-Busspur auf der Aachener Straße: „Bei einem Arterienverschluss der Hauptverkehrsader im Westen der Stadt ist der Verkehrsinfarkt nicht mehr in weiter Ferne.“ Gut gemeinter Aktionismus führe nur zu noch mehr Stau und helfe am Ende auch nicht bei der Verbesserung der Luftqualität.

Doch nicht nur die Verkehrsinfrastruktur sei ein wichtiger Faktor für einen Wirtschaftsstandort. Mit den Entfesselungsgesetzen sei die nordrhein-westfälische Landesregierung angetreten, die Wirtschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland von ihren Fesseln zu befreien. Noch immer hinke das Schwergewicht Nordrhein-Westfalen bei der wirtschaftlichen Entwicklung hinterher. Jäger begrüßte daher die ergriffenen Maßnahmen, gab aber gleichzeitig zu bedenken: „Vieles braucht Zeit, um Wirkung zu entfalten. Die Entfesselung des angeschlagenen Riesen NRW ist eher ein Marathon, denn ein Kurzstreckenlauf.“

Wie wichtig eine übergeordnete Digitalstrategie für Kölns Wirtschaft ist, betonte in diesem Zusammenhang NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. Die Basis für den digitalen Wirtschaftsstandort 4.0 sei bereits gelegt: „Köln nimmt mit Blick auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur deutschlandweit schon heute eine Spitzenposition ein. Mit der aktuellen Digitaloffensive werden bis 2022 70 Prozent aller Haushalte und Gewerbe über einen direkten Glasfaseranschluss verfügen. Darüber hinaus hat die Stadt das dichteste kostenfreie WLAN-Netz und auch im Bildungssektor sind […]

9:39 9:39

Konjunkturumfrage 2018/2019: Trübe Aussichten in der Kölner Metallindustrie

„Unsere Unternehmen sind aktuell pessimistischer gestimmt als noch zum Jahreswechsel 2017/2018“, fasste Wolfgang Reß, Hauptgeschäftsführer von kölnmetall | Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln e. V., die Ergebnisse der heute veröffentlichten Konjunkturumfrage des Verbandes zusammen. Die „trüben Aussichten“ machten sich an mehreren Indikatoren bemerkbar – besonders deutlich werde dies bei den Geschäfts-, Auftrags- und Ertragserwartungen für die nächsten sechs Monate. Hierbei spiele sicherlich auch die Sorge vor einem ungeordneten Brexit eine Rolle, dessen Auswirkungen auf die hiesige Wirtschaft noch nicht ganz abzuschätzen seien.

Doch es gebe auch Licht am Horizont: Die Beschäftigungsentwicklung der letzten sechs Monate sei stabil, zudem wolle das Gros der Firmen auch in den nächsten sechs Monaten an ihren Stammbelegschaften festhalten. Anlass zur Freude gebe zudem das weiterhin hohe Ausbildungsengagement der Unternehmen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Köln und Umgebung zeigen sich mit ihrer aktuellen Geschäftslage zum Jahreswechsel etwas weniger zufrieden als ein Jahr zuvor. Während damals 50 Prozent ihre aktuelle Lage als gut bewerteten, sind es in der aktuellen Befragung nur noch 40,6 Prozent. Die Hälfte stuft die momentanen Geschäfte als immerhin befriedigend ein (Vorjahr: 33,3 Prozent), die verbleibenden 9,4 Prozent (16,7 Prozent) berichten von einer schlechten Lage.

Was die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate angeht, zeigen sich die Unternehmen deutlich pessimistischer: So erwarten nur 3,1 Prozent (12,5 Prozent) der Befragten eine bessere, 62,5 Prozent (79,2 Prozent) eine gleichbleibende Entwicklung. 34,4 Prozent (8,3 Prozent) befürchten eine Verschlechterung, ihr Anteil ist gegenüber der vorangegangenen Konjunkturumfrage damit merklich gestiegen.

Der Anteil derer, die sich aktuell über eine gute inländische Auftragslage freuen können, ist seit der letzten Umfrage von 37,5 Prozent auf derzeit 31,3 Prozent gesunken. 56,3 Prozent (45,8 Prozent) berichten von einer befriedigenden Auftragslage. Allerdings beschreiben 12,5 Prozent (16,7 Prozent) die derzeitige […]

9:28 9:28

Arbeitsrecht Aktuell: Brückenteilzeit und geändertes Befristungsrecht

Das Arbeitsrecht ist in Bewegung. Am 1. Januar 2019 tritt die „Brückenteilzeit“ in Kraft. Durch die neuen Regelungen soll eine sichere Rückkehr auf einen Vollzeitarbeitsplatz nach einer Teilzeitphase möglich werden. In der kostenlosen Veranstaltung wollen die Industrie- und Handelskammer zu Köln gemeinsam mit Arbeitgeber Köln über den Anwendungsbereich des neuen Gesetzes sowie die inhaltlichen Herausforderungen, die auf Sie als Arbeitgeber zukommen, informieren.

Informationsveranstaltung am 28. Januar 2019 | 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr | IHK Köln | Merkenssaal | Unter Sachsenhausen 10 – 26 | 50667 Köln

Außerdem gibt es Veränderungen im Befristungsrecht. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz verbietet die sachgrundlose befristete Einstellung von Mitarbeitern, die bereits vorher bei demselben Arbeitgeber beschäftigt waren. Das Bundesarbeitsgericht hatte im Jahr 2011 entschieden, dass sich dieses Verbot nur auf eine Beschäftigung in den letzten drei Jahren vor erneuter Einstellung beziehe. Dieser Auslegung hat das Bundesverfassungsgericht nun eine Absage erteilt. Darüber hinaus ist eine Beschränkung der sachgrundlosen Befristung vorgesehen.

Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

11:13 11:13

ARBEITGEBER KÖLN plädieren dringend an den Rat, von einer Einschränkung des Verkehrsflusses auf der Aachener Straße abzusehen

Mit Befremden und Verärgerung verfolgen die ARBEITGEBER KÖLN Überlegungen im Kölner Stadtrat, im Rahmen der Entscheidung über einen Ausbau der Ost-West-Bahntrasse eine Einschränkung der Aachener Straße durch eine Express-Busspur vornehmen zu wollen. „Wer für eine weitere Einschränkung des Individualverkehrs auf der Aachener Straße eintritt, legt endgültig die Axt an eine der wesentlichen Verkehrsadern in die Kölner Innenstadt. Schon heute ist der Verkehrsfluss auf der Aachener Straße eine Katastrophe. Seit Jahrzehnten gelingt es trotz aller Zusagen der Politik nicht, das veraltete Ampelmanage-ment in eine sinnvolle und abgestimmte Steuerung zu überführen“, so Wolfgang Reß, Geschäftsführer der ARBEITGEBER KÖLN. Selbst bei vergleichsweise geringem Verkehrsaufkommen ist in Teilen der Aachener Straße stadteinwärts ein Vorankommen deutlich mit Einschränkungen und Hindernissen verbunden. Der morgendliche Berufsverkehr, insbesondere auch gespeist durch einen der zentralen Autobahnzubringer nach Köln, führt schon heute oftmals zum völligen Stillstand. In den Zonen, in denen die Aachener Straße schon heute einspurig geführt wird, z.B. im Bereich der Haltestelle Weiden Schulstraße, ist ein Vorgeschmack davon zu bekommen, was eine einspurige Verkehrsführung an Rück-staus verursacht. Die Straße in ihrer vollen Länge auf eine Spur für den Individualverkehr zu verengen, würde diesen Zustand zu einer unakzeptablen Regel machen. „Die mit dem Prestigeobjekt des Lövenicher Tunnels komfortabel und modern ausgebaute Autobahnabfahrt von der A1 würde quasi schlagartig auf einer einspurigen Dorfstraße enden“, so Wolfgang Reß. Niemand, der von der Autobahn abfährt, hat die Chance, Parkmöglichkeiten zu erreichen, um den Umstieg in einen Expressbus vorzunehmen. Der Park and Ride Parkplatz Weiden West ist bereits in den frühesten Morgenstunden überfüllt und wäre auch erst in einigen Kilometern stadtauswärts zu erreichen.

Ausweichruten über den Gregor-Mendel-Ring und Widdersdorfer Straße sind durch den Zufluss neu entstandener Wohn- und Industriegebiete im Berufsverkehr hoffnungslos überlastet und auch hier fehlt der […]