Über Isabel von Bentheim

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13:04 13:04

Arbeitgeberverband kölnmetall spendet beim Jahresempfang 10.000 Euro für deutsch-ukrainischen Verein Blau-Gelbes-Kreuz e.V.

Erfreut zeigte sich die Vorstandsvorsitzende, Dr. Margarete Haase, über die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung nach der Corona-bedingten Zwangspause.

In idyllischer Umgebung im Seepavillon am Fühlinger See mit Blick auf Strand und See empfingen sie und Wolfgang Reß, Hauptgeschäftsführer von kölnmetall, die rund 90 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gerichtsbarkeit.

Doch trotz der entspannten Atmosphäre erinnerte Dr. Haase an die Probleme und Sorgen, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger aber auch Unternehmen derzeit konfrontiert sehen. „Ein Krieg mitten in Europa, eine Inflation von über 8%, steigende Energiekosten, Lieferkettenprobleme – das sind nur einige Aspekte unserer derzeitigen Sorgen“, so Dr. Haase.

Und auch die Pandemie sei längst nicht überwunden, wie die steigenden Inzidenzwerte der vergangenen Wochen zeigten, betonte die Vorstandsvorsitzende.

„Besonders erschüttert uns, dass nur zwei Flugstunden von Köln entfernt ein Krieg tobt, Menschen sterben und leiden, flüchten müssen und dringend unsere Hilfe brauchen“, mahnte Dr. Haase. Deshalb habe man sich dafür entschieden, in diesem Jahr die Arbeit des Vereins Blau-Gelbes Kreuz e.V. zu würdigen.

Nach einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Ralf Heinen wurde dem Verein ein Spendenscheck von 10.000 Euro überreicht.

Blau-Gelbes-Kreuz e.V. engagiere sich bereits seit 2014 für die Entwicklung einer freien, demokratischen Ukraine und leiste seit dem schrecklichen Überfall Russlands auf das Land Hilfe für die Opfer des Krieges, insbesondere für Kinder sowie verletzte und andere stark bedürftige Menschen aus den vom Krieg betroffenen Regionen, begründete Dr. Margarete Haase die Entscheidung.

Den Abschluss des offiziellen Programms bildete ein Vortrag von Dr. Jochen Roose, Soziologe bei der Konrad- Adenauer-Stiftung, der zwölf Thesen aus seiner Studie „Glaube an Verschwörungstheorien“vorstellte.

„Wir sind unendlich dankbar für diese Spende“, sagte Linda Mai, Vorsitzende des Vereins. „Mit Ihrem Beitrag retten Sie Menschenleben. Dieses Geld wird dringend gebraucht.“

Ihre Kollegin Julia Chenusha präsentierte den Gästen des Jahresempfangs den […]

13:09 13:09

Kölner Verbände sehen neue NRW-Regierung vor großen Herausforderungen

In wenigen Tagen entscheidet sich, wer in Nordrhein-Westfalen zukünftig die politische Verantwortung tragen wird. Die Wahl findet unter denkbar schwierigen Umständen statt. Der Krieg in der
Ukraine hat massive Auswirkungen auch auf unser Land und noch immer ist die Corona-Pandemie nicht überwunden. Die zukünftige Regierung steht also vor großen Herausforderungen.

Doch gerade in solch unsicheren Zeiten wird uns umso mehr bewusst, wie existenziell wichtig wirtschaftliche Stärke und Stabilität auch für uns in Nordrhein-Westfalen sind.

In den vergangenen Wochen haben die Vorsitzenden und die Geschäftsführung der Arbeitgeberverbände kölnmetall und ARBEITGEBER KÖLN ihre Positionen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts NRW veröffentlicht. Zum Abschluss formulieren die drei Vertreter der Kölner Wirtschaft noch einmal ihre Forderungen an die zukünftige Landesregierung.

Dr. Margarete Haase, Vorstandsvorsitzende kölnmetall:
Meine Forderung an die künftige Landesregierung habe ich bereits an anderer Stelle betont und kann es hier nur wiederholen. Sie lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Tempo, Tempo, Tempo. Nordrhein-Westfalen steht inmitten großer Umbrüche und riesiger Herausforderungen: Die Corona-Krise und die stark steigenden Energie- und Rohstoffpreise verändern die Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirt-schaften tiefgreifend. Der demografische Wandel erfasst den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und belastet die Nachfolge in den Unternehmen. Für mehr Klimaschutz ist eine grundlegende Transformation unserer Energieerzeugung und der Produktionsstrukturen erforderlich. Das alles bedeutet große Aufgaben für die zukünftige Regierung, die schnell angegangen und umgesetzt werden müssen und nicht durch langwierige Genehmigungsverfahren und bürokratische Hürden be- oder gar ver-hindert werden dürfen.
Wer in Nordrhein-Westfalen unternehmerisches Risiko eingeht, muss sich auf erstklassige und belastbare Rahmenbedingungen verlassen können: dazu zählen eine offene und freie Wettbewerbsordnung sowie der Vorrang der privatwirtschaftlichen Initiative vor der wirtschaftlichen Betätigung des Staates. Nur so kann NRW den Standortvorteil im Herzen Westeuropas nutzen und im globalen Wettbewerb bestehen.
Ich will nicht unbedingt von einer Schicksalswahl sprechen, aber angesichts […]

10:00 10:00

„NRW ist als zentrale Verkehrsachse im Herzen Europas für ganz Deutschland systemrelevant“

Die Landtagswahl am 15. Mai 2022 findet in einer schwierigen und für unser Land außerordentlich herausfordernden Zeit statt. Angesichts der dramatischen Geschehnisse in der Ukraine fällt es nicht leicht, sich in diesen Tagen mit der Landespolitik zu beschäftigen. Gleichwohl wird uns derzeit umso mehr bewusst, wie existenziell wirtschaftliche Stärke auch für uns hier in Nordrhein-Westfalen ist. Die Vorsitzenden der Arbeitgeberverbände kölnmetall und ARBEITGEBER KÖLN haben dazu ihre Forderungen an die künftige Landesregierung formuliert. Lesen Sie heute die Positionen von Wolfgang Reß, Hauptgeschäftsführer von kölnmetall und Geschäftsführer von ARBEITGEBER KÖLN, zu einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen:

„NRW ist als zentrale Verkehrsachse im Herzen Europas für ganz Deutschland systemrelevant“

Köln, 05.05.2022. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist laut Wolfgang Reß, Hauptgeschäftsführer von kölnmetall und Geschäftsführer von ARBEITGEBER KÖLN, eine der wichtigsten Aufgaben der Landespolitik in den kommenden Jahren. Dies könne man allerdings nur mit erheblichen Investitionen und einer Beschleunigung bei Planungs- und Genehmigungsverfahren bewerkstelligen, betont Reß.

„Nordrhein-Westfalen darf nicht nachlassen, die Verkehrsinfrastruktur zu sanieren, zu modernisieren und auszubauen. Nur so kann unser Land Industrieland und dabei eine der wichtigsten Verkehrsdrehscheiben Europas bleiben“, erklärt der Hauptgeschäftsführer von kölnmetall. „Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger müssen, um es salopp zu formulieren, schnell und unkompliziert von A nach B kommen – auch wichtige Industriebranchen in NRW sind von leistungsfähigen Verkehrsnetzen abhängig. Die chemische Industrie beispielsweise ist auf die Nutzung von Rhein und westdeutschem Kanalnetz angewiesen, die Stahlindustrie auf einen funktionierenden Schienengüterverkehr“.

NRW sei als zentrale Verkehrsachse im Herzen Europas für ganz Deutschland systemrelevant, so Reß weiter, doch dieses Verkehrsnetz sei besonderen Belastungen ausgesetzt, denen man dringend durch einen weiteren Ausbau begegnen müsse. Von der Politik fordert er schnell greifende Maßnahmen: „Es reicht nicht mehr, immer neue Zielvorgaben und Deadlines zu verkünden – jetzt geht es […]

9:40 9:40

„Es muss einen grundlegenden Mentalitätswechsel geben.“

Die Landtagswahl am 15. Mai 2022 findet in einer schwierigen und für unser Land außerordentlich herausfordernden Zeit statt. Angesichts der dramatischen Geschehnisse in der Ukraine fällt es nicht leicht, sich in diesen Tagen mit der Landespolitik zu beschäftigen. Gleichwohl wird uns derzeit umso mehr bewusst, wie existenziell wirtschaftliche Stärke auch für uns hier in Nordrhein-Westfalen ist. Die Vorsitzenden der Arbeitgeberverbände kölnmetall und ARBEITGEBER KÖLN haben dazu ihre Forderungen an die künftige Landesregierung formuliert.

Lesen Sie heute die Positionen von Gunnar Herrmann, Vorstandsvorsitzender ARBEITGEBER KÖLN, zu Rahmenbedingungen für eine verlässliche Energieversorgung:

„Es muss einen grundlegenden Mentalitätswechsel geben.“

Die Unternehmer der Region haben die Landespolitik aufgefordert, nach der Landtagswahl alles für eine verlässliche und wettbewerbsfähige Energieversorgung zu tun. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung und der Ausbau der Erneuerbaren Energien sei eine der großen Herausforderungen für unser Land, betont der Vorstandsvorsitzende von ARBEITGEBER KÖLN, Gunnar Herrmann – vor allem angesichts der dramatischen Situation durch den Krieg in der Ukraine, dessen wirtschaftliche Folgen für alle spürbar und langfristig kaum absehbar seien.

„Als Verband stehen wir selbstverständlich vollumfänglich hinter den Sanktionen gegen den russischen Aggressor“, bekräftigt Herrmann. „Doch es braucht zielgenaue und langfristig durchhaltbare Maßnahmen, mit denen wir nicht uns härter bestrafen als den russischen Kriegstreiber. Für den Importstopp von Kohle trifft das zu: Sie lässt sich auf dem Weltmarkt durch Lieferungen aus anderen Ländern ersetzen. Ein Importstopp oder aber auch eine Reduzierung russischer Gaslieferungen wird uns vor größere Herausforderungen stellen. Diese können nur mittel- und langfristig ersetzt werden, z.B. durch LNG Gas, und das nur zu signifikant höheren Preisen. Das hätte unabsehbare Folgen für Versorgungssicherheit, Wachstum, Beschäftigung und unsere politische Handlungsfähigkeit“.

Der Krieg mache die Notwendigkeit für den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren auf dramatische Weise deutlich, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Dies sei allerdings nur […]

12:38 12:38

 „Das Problem sind nicht fehlende Ideen oder Innovationen in der Wirtschaft – es ist die schwierige Umsetzung durch komplizierte und langwierige Genehmigungsverfahren“

Die Landtagswahl am 15. Mai 2022 findet in einer schwierigen und für unser Land außerordentlich herausfordernden Zeit statt. Angesichts der dramatischen Geschehnisse in der Ukraine fällt es nicht leicht, sich in diesen Tagen mit der Landespolitik zu beschäftigen. Gleichwohl wird uns derzeit umso mehr bewusst, wie existenziell wirtschaftliche Stärke auch für uns hier in Nordrhein-Westfalen ist. Die Vorsitzenden der Arbeitgeberverbände kölnmetall und ARBEITGEBER KÖLN haben dazu ihre Forderungen an die künftige Landesregierung formuliert. Lesen Sie heute die Positionen von Dr. Margarete Haase, Vorsitzende von kölnmetall, zum Thema „Industriefreundliche Politik – Perspektiven für eine nachhaltige Transformation schaffen“:

 „Das Problem sind nicht fehlende Ideen oder Innovationen in der Wirtschaft – es ist die schwierige Umsetzung durch komplizierte und langwierige Genehmigungsverfahren“.

Köln, 20.04.2022. Die Unternehmen in der Region haben die Landespolitik aufgefordert, sich noch mehr auf die Verbesserung der wirtschaftspolitischen Standortbedingungen zu konzentrieren. Die riesigen Herausforderungen der digitalen und nachhaltigen Transformation seien nur mit massiven Investitionen und Innovationen zu stemmen.

„Wir befinden uns stärker denn je in einem harten Wettbewerb mit anderen Regionen der Erde um Investitionen und Arbeitsplätze“, betont Dr. Margarete Haase, Vorstandsvorsitzende von kölnmetall. Alle, die in der Politik Verantwortung trügen, müssten sich bewusstmachen, dass Investitionsentscheidungen der Unternehmen auch immer Standortentscheidungen für eine Wirtschaftsregion seien.

„Wir haben riesige Umbrüche zu schultern. Die werden wir als Wirtschaft nur schaffen, wenn wir von der Politik eindeutige Unterstützung erleben“, so Dr. Haase. „Ich will das verdeutlichen: Wir tragen nach wie vor schwer an den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, und durch den Krieg in der Ukraine hat sich die Lage noch erheblich verschärft.“

Die Lage der Unternehmen in der Region beschreibt die Vorstandsvorsitzende als kritisch: „Wir haben schwer zu kämpfen mit den weltweiten Lieferengpässen. Zudem belastet uns der enorme Preisanstieg bei Energie und […]

15:00 15:00

17. Kölner Arbeitgebertag

Gunnar Herrmann „Ohne eine florierende Industrie kein Wohlstand – das muss auch der neuen Regierungskoalition klar sein!“
 „Die aktuelle pandemische Entwicklung hat uns leider keine andere Wahl gelassen, als erneut eine Online-Variante des Kölner Arbeitgebertages anzubieten“, eröffnete der Vorstandsvorsitzende der ARBEITGEBER KÖLN, Gunnar Herrmann, den 17. Kölner Arbeitgebertag, der im Live-Stream aus dem Hotel Pullman Cologne übertragen wurde. „Hier mussten wir die schwierige Abwägung zwischen der Freude an der persönlichen Begegnung einerseits und der Verantwortung für Ihre und unsere Gesundheit andererseits treffen“, so Herrmann.

In seiner Rede sprach er zunächst den Koalitionären sein Lob dafür aus, dass sie bislang sachlich und ruhig verhandelt hätten. Allerdings machte er auch die Forderungen der Unternehmer an die künftige Bundesregierung deutlich: „Wir fordern von der künftigen Bundesregierung ein klares Statement, die Industrie nicht hintanzustellen, sondern als das zu sehen, was sie ist: Der Innovations- und Wohlstandsmotor dieses Landes!“

Beim Thema Klimaschutz betonte Herrmann, dass die Industrie voranschreiten wolle, mahnte aber zugleich, dass nicht Verbote, sondern Innovationen der Schlüssel zu erfolgreichem Klimaschutz seien. Dazu erklärte er: „Klimaschutz muss über nationale Unterfangen hinausgehen. Wir brauchen eine gemeinsame, international abgestimmte Kraftanstrengung, mehr Kooperation, mehr international einheitliche Regeln, mehr Teamgeist.“

Die Industrie, so Herrmann, stehe bereit, bei den Themen Innovation, Klimaschutz und Digitalisierung voranzuschreiten und werde der künftigen Regierung als proaktiver Gestalter zur Verfügung stehen.

Ferner äußerte sich Gunnar Herrmann zu dem drängenden Problem der Lieferengpässe und forderte hier einen lösungsorientierten Umgang – denn, so Herrmann: „Lieferketten stehen für die internationale Verflechtung unserer Unternehmen und sind ein Garant für unseren Erfolg. Sie sind die Lebensadern unserer Industrie.“

Als weiteres Programmhighlight wurde der Bundesminister für Wirtschaft und Energie,
Peter Altmaier, live zugeschaltet und gab seine Einschätzung zur Wirtschaftslage Deutschlands ab.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die spannende Diskussionsrunde zum Thema „Erwartungen […]

11:14 11:14

Kölner Wirtschaft fordert: Ziel einer Neuausrichtung des Verkehrs muss ein durchdachter Mobilitätsmix sein, eine Politik gegen das Auto wäre fatal

Arbeitgeber Köln, DGB Köln-Bonn, Industrie- und Handelskammer zu Köln und Handwerkskammer zu Köln, zeigen sich irritiert über Äußerungen aus dem Ratsbündnis von CDU, Grünen und Volt im Vorfeld der am Donnerstag stattfindenden Ratssitzung. „Der Wunsch nach mehr mediterranem Lebensgefühl eignet sich nicht als Leitbild der Verkehrspolitik. Man irrt, wenn man glaubt, allein die Verknappung von Verkehrsraum führe zu weniger Verkehr.“, kommentiert Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, das Vorhaben, das Auto zugunsten des Radverkehrs und des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) aus der Innenstadt zu verdrängen. Notwendig sei neben der Möglichkeit für die lokalen Betriebe überall ungehindert anfahren zu können, vielmehr die intelligente Steuerung von Verkehrsströmen mit den Mitteln der Digitalisierung, so Duin.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist der Bedarf an motorisiertem Individualverkehr deutlich angestiegen. „Mehr Menschen fühlen sich auf dem Weg zur Arbeit in ihrem eigenen Fahrzeug sicherer als im Öffentlichen Personennahverkehr. Darüber hinaus ist das ÖPNV-Netz heute schon überlastet und unterstützt durch lange Taktzeiten nicht die Anforderung der individuellen Mobilität“, so Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Arbeitgeber Köln. So sei es fatal, sich auf bestehende Mobilitätsarten zu beschränken. Ziel sollte es sein, Menschen durch intelligente Mobilitätskonzepte schnell und bezahlbar an ihren Arbeitsplatz zu transportieren. Positive Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur erreiche man in Ergänzung zum ÖPNV beispielsweise durch intelligente, autonome und multimodale Mobilitätsträger wie Fleet Services.

„CO2-Emissionen werden in der Stadt nicht verringert, wenn Verbrennerautos langsamer mehr Umwege fahren. Köln hängt bei E-Mobilität und Ladestruktur anderen Großstädten deutlich hinterher. Wir brauchen,“ ergänzt DGB Köln-Vorsitzender Dr. Witich Roßmann, „getrennte Mobilitätsräume, die allen Verkehrsmitteln (Rad, Auto, ÖPNV) schnelle, sichere, emissionsfreie und bezahlbare Mobilität sichern.“

Das Bündnis fordert einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Mobilität. „Wichtig ist zunächst, dass man sich darüber klar wird, welche Vision man für eine Stadt der Zukunft hat. […]

14:31 14:31

ARBEITGEBER KÖLN: Schulterschluss von Politik und Wirtschaft zur Pandemiebekämpfung dringend erforderlich

Angesichts der sich abzeichnenden Bundesnotbremse und der in Köln beschlossenen nächtlichen Ausgangssperre forderte Wolfgang Reß, Geschäftsführer von ARBEITGEBER KÖLN, „einen Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft im Kampf gegen Covid-19. Unsere Unternehmen zeigen sich in hohem Maße verantwortungsbewusst und leisten einen wertvollen Beitrag zur Pandemiebekämpfung“, erklärte Reß.  Da, wo es möglich sei, werde Homeoffice ermöglicht. Den aktuellen Appell der Oberbürgermeisterin an die Kölner Unternehmen nehme man daher sehr ernst. Zudem seien Maskenpflicht, Hygienekonzepte und Corona-Tests schon lange vor Einführung der Testpflicht in den Betrieben gelebte Praxis, denn der Gesundheitsschutz der Belegschaften stehe an oberster Stelle. Die bisherigen auf Eigeninitiative beruhenden erheblichen Bemühungen der Wirtschaft auch im Hinblick auf Tests würden jedoch von der Bundespolitik kaum anerkannt.

„Jetzt gilt es, an einem Strang zu ziehen, damit wir das Kapitel Corona so schnell wie möglich hinter uns lassen können. Jeder Tag, den wir zögern, kann nicht nur Leben kosten, sondern auch wirtschaftliche Existenzen. Viele unserer Unternehmen stehen in den Startlöchern und wollen nicht nur testen, sondern auch impfen“, betonte Reß.

Die Lösung der Krise sei nur durch eine erhebliche Beschleunigung der Impfstrategie zu erreichen. Daher forderten die Unternehmen auch gegenüber der Kommunalpolitik, sich für den Einsatz von Betriebs- und Werksärzten bei der Corona-Impfaktion einzusetzen. „Viele unserer Unternehmen signalisieren uns, dass sie bereits umfangreiche Vorkehrungen getroffen haben, sich kurzfristig mit ihren Betriebsärzten am Impfgeschehen zu beteiligen und damit ihre Belegschaften zu schützen“, ergänzte Reß.

9:33 9:33

Tarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie in NRW erzielt

NRW-Metallarbeitgeberpräsident Kirchhoff: „Von Fairness, Vernunft und Weitsicht geprägter Abschluss in außergewöhnlich schwieriger Wirtschaftslage“
·    Corona-Beihilfe im Juni 2021 in Höhe von 500 Euro
·    Automatische Entlastung für krisenbetroffene Betriebe
·    Jährliche Sonderzahlung von 18,4 Prozent im Februar 2022 sowie von 27,6 Prozent ab Februar 2023
·    Gesamtlaufzeit von 21 Monaten
·    Optionale tarifliche Regelungen zur Beschäftigungssicherung und zur Begleitung betrieblicher Transformationsprozesse

Die Metallarbeitgeber und die IG Metall in Nordrhein-Westfalen haben am Dienstag in Düsseldorf bei der 7. Tarifverhandlung für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs ein Ergebnis erzielt. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, bezeichnete den Tarif-Kompromiss  als „ein von Fairness, Vernunft und Weitsicht geprägtes Ergebnis in einer außergewöhnlich schwierigen Wirtschaftslage“. Es sei gelungen, der enorm heterogenen wirtschaftlichen Situation Rechnung zu tragen. „Für uns ist es ganz wichtig, dass unsere Unternehmen wie schon im Jahr 2020 auch im Jahr 2021 keine Erhöhung der Tabellenentgelte verkraften müssen“, betonte Kirchhoff. Zudem sei mit der IG Metall für das laufende Jahr erstmals ein automatisch wirksamer Entlastungsmechanismus für krisenbetroffene Betriebe vereinbart worden. Die neue jährliche Sonderzahlung von 18,4 Prozent eines Monatsentgelts im Februar 2022 sowie von 27,6 Prozent eines Monatsentgelts ab Februar 2023 sei für die Unternehmen „schmerzhaft und nur schwer verdaulich, aber mit einem verhalten optimistischen Blick auf verbesserte konjunkturelle Aussichten im kommenden Jahr so gerade noch vertretbar“. Der Tarifabschluss biete den Firmen überdies „einen unbürokratischen und einfach umsetzbaren“ tariflichen Rahmen für betriebliche Regelungen zur Beschäftigungssicherung und die Begleitung von Transformationsprozessen. Die entsprechenden Regelungen seien bewusst an bereits bestehende Tarifvereinbarungen angekoppelt worden. „Das vermeidet zusätzliche Komplexität und vereinfacht den betrieblichen Umsetzungsprozess“, sagte Kirchhoff.

Die Tarifvereinbarung sieht im Einzelnen vor:

·        eine Corona-Beihilfe von 500 Euro im Juni 2021,
·   […]

12:24 12:24

Metalltarifrunde: kölnmetall fordert Rückkehr zu konstruktiven Tarifgesprächen

Angesichts der Warnstreikaktionen der IG Metall im Verbandsgebiet warnte Wolfgang Reß, Hauptgeschäftsführer von kölnmetall, am heutigen Mittwoch vor einer weiteren Eskalation der Tarifrunde und mahnte zur Besonnenheit. „Bereits vor Corona war die Metall- und Elektroindustrie in einer Rezession – diese Situation hat sich durch die Pandemie nochmals drastisch verschlimmert. Es gibt gerade nichts zu verteilen“, betonte Reß. Angesichts dieser Ausgangslage habe er „absolut kein Verständnis“ für den Aufruf zum Arbeitskampf und den Rückfall in alte Rituale. Arbeitgeber und Gewerkschaften hätten den gemeinsamen Auftrag, zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen. „Wir tragen eine große Verantwortung – für den Standort, die Unternehmen und vor allem für die Beschäftigten“, mahnte Reß. Eine Zuspitzung des Konflikts werde großen Schaden anrichten. „Nicht nur der Standort wird gefährdet, sondern auch das Ansehen des Flächentarifvertrags an sich erleidet irreparablen Schaden“, ergänzte Reß. Es könne nicht im Sinne der Gewerkschaft sein, dass die Unternehmen das Vertrauen in die Sozialpartnerschaft verlieren.

 

Die Arbeitgeber hätten bereits einen umfassenden Strukturvorschlag gemacht, der die tariflichen Bedingungen bis 2022 und darüber hinaus klären könne, ergänzte Reß. Er erwarte daher konstruktive Gespräche mit der IG Metall am Verhandlungstisch, denn „ein tragbares Verhandlungsergebnis wird nicht auf der Straße gefunden“.